Glasfaserausbau – Umweltschonendes Bauverfahren

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft hat in ihrem Imagefilm auch das Thema Breitbandausbau mit aufgenommen und uns bei der Arbeit besucht.

 

Hier können Sie sehen wie das Horizontale-Spülbohrverfahren funktioniert, mit dem wir unsere Glasfaserleitungen verlegen.

Mit dieser Verlegungstechnik können Rohre unterirdisch verlegt werden ohne dass die Oberfläche aufgebrochen und der gesamte Graben ausgehoben werden muss. Nur in der Start- und Zielgrube wird ein Loch gegraben. Somit ist dieses Verfahren im Vergleich zur offenen Bauweise besonders umweltschonend. Auch Wurzeln werden nicht beschädigt. Das Bohrverfahren ermöglicht eine Längsverlegung von bis zu 200m.

Und so funktioniert das Spülbohrverfahren:

Von der Startgrube bis zur Zielgrube erfolgt die Bohrung entlang des geplanten Bohrprofils. Die Steuerung erfolgt über einen Sender, der am abgeflachten Bohrkopf angebracht ist. Durch die Drehung des Bohrkopfes kann die Bohrrichtung geändert werden.  Aus dem Bohrkopf strömt Flüssigkeit womit der vorhandene Boden ausgespült wird. Damit wird ein unterirdischer Hohlraum geschaffen und der Bohrkanal für die Leitung vorbereitet.

Der Leerrohreinzug erfolgt dann von der Zielgrube zur Startgrube, indem an dem Bohrgerät das Leerrohr befestigt und wieder zurückgezogen wird. Im nächsten Schritt wird dann die Glasfaserleitung in das Leerrohr eingezogen.

 


Erstellt am 19. Dezember 2018
Kategorie: Aktuelles