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Wind
Eine Windkraftanlage überträgt die Energie des Windes mit Rotorblättern des Windrads in Drehbewegung und dann mittels eines Generators in elektrische Energie.

In das Netz der Stadtwerke Ahaus speisen insgesamt 18 Windräder CO2-frei gewonnene elektrische Energie ein. Bis Mai 2011 wurden insgesamt 11.000 kWh Strom aus Windenergie geliefert und haben damit einen erheblichen Beitrag zur dezentralen Energieerzeugung geleistet.
Windkraft ist die wichtigste erneuerbare Energiequelle in Deutschland. Das liegt vor allem daran, dass Windkraftanlagen in allen Landformen – sowohl im Meer und an der Küste  als auch im flachen Binnenland und im Gebirge – erfolgreich betrieben werden können. Am Tag weht der Wind meist stärker als in der Nacht. Da tagsüber auch mehr Strom benötigt wird, passt sich die Energieerzeugung aus Windkraftanlagen dem Strombedarf zwar recht gut an. Aufgrund der trotzdem vorhandenen Unstetigkeit des Windes können Windkraftanlagen dennoch nur in Kombination mit Stromspeichern und ergänzenden Stromquellen sinnvolle Arbeit leisten.

Heute dominieren dreiflügelige Rotoren, deren Funktionsprinzip dem von Flugzeugtragflächen ähnelt. Die vorbeiströmende Luft sorgt für einen Überdruck an der Flügelunterseite und einen Sog an der Flügeloberseite und setzt den Rotor so in Drehbewegung.

Durch die Nutzung der Windenergie können aktuell in Deutschland jährlich rund 30 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden (Stand 2009).