Die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mit Hilfe von Solarmodulen nennt sich Photovoltaik. In das Netz der Stadtwerke Ahaus wird der erzeugte Strom von 1.045 privat betriebenen Photovoltaikanlagen eingespeist. Bis Mai 2011 lag deren Ertrag seit Bestehen bei insgesamt 25.000 kWh Strom. Durch das Engagement im Bereich der Stromerzeugung aus Sonnenenergie in Ahaus wurden rund 14 Tonnen CO2 eingespart.
Dass die Photovoltaik den größten Teil des regenerativ erzeugten Stroms, der ins Netz der Stadtwerke eingespeist wird, ausmacht, ist nicht verwunderlich. Kaum eine Energiequelle lässt sich so gefahrlos und vielfältig nutzen wie die Sonnenenergie. Ob auf oder im Dach, als Freiflächenanlage oder integriert in die Gebäudefassade, Photovoltaikanlagen lassen sich sehr gut auch in kleineren Dimensionen betreiben. Und die Sonne steht als unerschöpfliche Energiequelle kostenfrei zur Verfügung.
Der Grundstoff einer Solarzelle ist Silizium, das quasi unbegrenzt verfügbar ist. Es ist nach Sauerstoff das zweithäufigste chemische Element auf der Erde. Mehrere Solarzellen werden zu einem Solarmodul zusammengefasst, die wiederum zu unterschiedlich großen Photovoltaikanlagen zusammengestellt werden können. Bevor der durch Sonnenlicht erzeugte Strom (Gleichstrom) in das Netz der Stadtwerke Ahaus eingespeist werden kann, muss er noch durch einen Wechselrichter auf 230 Volt Wechselspannung transformiert werden.
Eine Anlage mit einem Kliowatt-Peak (kWp) Leistung hat – abhängig vom Wirkungsgrad der Anlage – einen Flächenbedarf von ca. 10 m². Die Einheit kWp gibt die Leistung einer Anlage unter standardisierten Bedingungen an. Rein rechnerisch kann ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 3.500 kWh komplett durch eine Photovoltaikanlage mit 4 kWp Leistung versorgt werden.
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